Untersee von oben

STRECKENDATEN

Hier werdet ihr mit allen Kerndaten zur Strecke versorgt. Immer daran denken, noch könnt ihr eine andere auswählen! 🙂

DISTANZ

80 Kilometer

HÖHENMETER

829 Höhenmeter

KOSTBARKEITEN

Die Seebar am Konzertsegel in Radolfzell ist sicherlich einen Espressostop wert.

STRECKENBESCHREIBUNG

Wer nicht zwingend unmittelbar am See rollen muss, für den ist die Runde über den Seerücken die bessere Wahl. Immer wieder bietet sie phantastische Ausblicke auf den See und führt dabei fast durchweg über einsame Landstraßen, welche auch in der Hauptsaison kaum befahren sind. Diese Runde gehört zu meinen liebsten hier am See. Mit etwas Zeit ist es eine großartige Feierabendrunde, welche mit kleinen Hügeln, tollem Panorama, ruhigen Straßen und viel Abwechslung aufwartet.

Kurz nach dem Start erklimmt man einen kleinen, sagen wir mal Hügel, in Richtung Wäldli hoch. Bereits dabei bietet sich ein herrlicher Ausblick auf der rechten Seiten hinunter auf die Insel Reichenau mit ihrer langgezogenen Allee. Wer zwischendurch die Zeit findet einen Blick über den Rücken zu wagen, der wird mit einem der schönsten Ausblicke auf Konstanz belohnt.

Ab Wädli geht es auf sehr ruhigen und schön asphaltierten Landstraßen über den gesamten Seerücken auf der schweizer Seite. An klaren Tagen hat man dabei zur linken Seite permanent einen ausgezeichneten Blick auf die Alpsteingebirgskette mit dem Säntis. Permanent geht es in kleinen, angenehmen Wellen auf und ab.

Bei Klingenzell bekommt man dann zur Rechten den See wieder in den Blick und schaut von oben langgezogen über den Untersee, mit Stein am Rhein an dessem westlichen Ende. Anschließend fährt man ab und stößt bei Eschenz wieder zum See.

In Stein am Rhein passiert man die alte Brücke und kratzt die Altstadt. Hier lohnt sich definitiv ein kleiner Stopp. Nachdem man die letzten 30-40km in extrem ruhiger Gegend verbracht hat, wird man sich im Sommer hier schnell wieder bewusst, das Hochsaison ist. Trotzdem, die kleine Altstadt ist einen Blick wert und gegen Espresso sollte man sich nicht wehren.

Man verlässt Stein am Rhein, genießt noch etwas die Ausblicke über den See, um bei Öhningen links in Richtung Schienen abzubiegen. Der Schienenberg ist unter Radlern der Region berühmt und ein feststehender Begriff. Atemberaubend schön würde ich die Anfahrt nicht nennen, aber bevor die Beine einschlafen ist der langgezogene Anstieg mit 7-10 % Steigung eine nette Abwechslung. Und wer nicht der Abwechslung wegen hoch radeln möchte, der sollte es trotzdem tun, denn die Abfahrt von Schienen nach Wangen gehört für mich zu den schönsten Strecken am See. Einsam, immer wieder schöne Perspektiven auf den See und das gute Gefühl auch ein paar Höhenmeter mitgenommen zu haben.

Ab Wangen geht es dann recht gemütlich über die Höri in Richtung Radolfzell. Dort ist ein Espresso nie verkehrt. In dieser Variante der Tour geht es anschließend auf dem üblichen Radweg von Radolfzell zurück nach Konstanz. Merkt man in Radolfzell, dass alles in einem nach mehr verlangt, so kann man die Tour natürlich noch verlängern. Zum Beispiel wie in der Beschreibung bei “kleine Runde um den nördlichen See” beschrieben, über den Bodanrück nach Meersburg … zum Beispiel. *zwinker

BODENSEE RENNRAD
Tourdaten
Spass
90%
Panorama
80%
Espresso
50%

Video zur Tour

Kleiner Hinweis: Das Video ist exakt die Runde wie oben ausgeführt, allerdings in anderer Richtung.